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Die nächste Generation der PSMA-Bildgebung

Zirkonium-89-basierte Bildgebung für das Prostatakarzinom — Forschung von Ärzten und Radiochemikern einer deutschen Universitätsklinik.

Gründerteam

PSMA PET/CT Bildgebung mit Standard- vs. Zirkonium-basiertes Radiopharmakon

Um Karzinome zu erkennen, Regler nach rechts ziehen.

Standard-PSMA PET/CT AufnahmeHerkömmlichZirkonium

(Es handelt sich um reale Aufnahmen)

Die Ergebnisse sind tatsächlich drastisch in Ausmaß und Impact für die weitere Behandlung. Bis heute erfolgt immer noch sehr häufig eine das gesunde Gewebe schädigende sog. Blindbestrahlung eines mutmaßlich im Beckenbereich angesiedelten Lokalrezidivs, da die Tumor-Detektion nicht gelingt. Mit dem neuen Verfahren basierend auf unserer Zirkonium-89-Technologie konnten wir hingegen bei der Mehrheit der Patienten, deren konventionelle PSMA-PET/CT negativ war, Tumorherde und Metastasen bereits in einem frühen Stadium genau lokalisieren und nicht selten einen Befall an ganz anderer Stelle aufdecken und damit eine gezielte Therapie ermöglichen.

Prof. Dr. med. Samer Ezziddin

Vergleich konventionelle PSMA-PET/CT (68Ga-PSMA-11) und neuartige PSMA-PET/CT (89Zr-PSMA-617)

Stand der Arbeit

Ein junges Unternehmen mit langer wissenschaftlicher Vorgeschichte.

Die Zirkonium-89-basierte PSMA PET/CT-Bildgebung wurde an der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes seit Jahren an mehr als 100 Patienten erfolgreich eingesetzt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte das Team mit rund 250.000 Euro.

Der nächste Schritt: Klinische Studie zur Zulassung in Europa und den USA.

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